AMS 2009 - Start

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Für die Ausstellung sind bisher die folgenden Exponate zugesagt. Die genaue Zusammenstellung kann sich aber noch ändern.

Die humanoiden Roboter ARMAR-IIIa/-IIIb

Die humanoiden Roboter ARMAR-IIIa und ARMAR-IIIb wurden im Rahmen des interdisziplinären Sonder­forschungsbereichs 588 entwickelt, um komplexe Handhabungsaufgaben in Alltagsumgebungen durch­zuführen. Die Roboter stellen autonome Systeme dar und verfügen über ein Repertoire sensomotorischer Fähigkeiten zur Ausführung von Manipulations- und Greifaufgaben sowie Assistenzfunktionen wie z.B. Hol- und Bringdienstleistungen. Die Roboter sind in der Lage, Personen audio-visuell zu identifizieren und lokalisieren. Die Benutzerinteraktion erfolgt mit Hilfe von natürlichsprachlichen Dialogen.

Der Karlsruher Humanoide Kopf

Der humanoide Kopf wurde als Plattform für Forschungsarbeiten auf dem Gebiet des aktiven Sehens und der multimodalen Mensch-Roboter-Interaktion entwickelt. Der Kopf hat sieben Bewegungs­freiheitsgrade und ist mit zwei Augen, sechs Mikrofonen und einem Inertialsensor ausgestattet. Jedes Auge ist durch zwei Kameras realisiert, um sowohl peripheres als auch foveales Sehen zu ermöglichen.

Teilautonome benutzeradaptive Automobile

Das mitdenkende und mitlenkende Auto der Zukunft wird das Fahren sicherer und bequemer machen. Es wird Notsituationen erkennen, im Bedarfsfall das Fahren übernehmen, und das Auto sogar selbständig sicher am Straßenrand parken können. Zur Entwicklung dieser so genannten teilautonomen benutzeradaptiven Automobile (TAA) führen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am FZI Forschungszentrum Informatik strategische Forschung durch, entwickeln Methoden, Konzepte und Lösungen und testen sie an Prototypen.

LAURON

Die biologisch motivierte sechsbeinige Laufmaschine LAURON (LAUfender ROboter Neuronal gesteuert) wurde am Forschungszentrum Informatik (FZI) entwickelt um statisch stabiles Laufen in unebenem Gelände zu untersuchen. Die aktuellste Version, LAURON IVc, wurde im Jahr 2005 fertig gestellt und ist mittlerweile die vierte Generation aus dieser Laufmaschinen-Reihe. Aktuelle Arbeiten konzentrieren sich auf die Erstellung von detaillierten Umweltmodellen mit Hilfe von leichten Time-of-Flight Kameras, umfangreichen Navigationsaufgaben und komplexen Missionsplanungen.

RAVON

Seit 2003 entwickelt die AG Robotersysteme der TU Kaiserslautern den mobilen Offroad-Roboter RAVON (Robust Autonomous Vehicle for Off-road Navigation). Er dient als Versuchsplattform für die Erforschung innovativer Hindernisdetektions-, Lokalisations- und Navigationsansätze in rauem, unebenem Gelände. Wichtige Aspekte sind dabei die Entwicklung einer leistungsfähigen, auf verschiedenen Sensorsystemen basierenden Hinderniserkennung, einer verlässlichen Kollisionsvermeidung, sowie einer flexiblen und vielseitigen Navigation, welche es dem Roboter erlaubt, sich auch in schwierigem Gelände vollautonom zu bewegen.

ARTOS

Der mobile Roboter ARTOS (Autonomous Robot for Transport and Service) wird von der AG Robotersysteme der TU Kaiserslautern seit Herbst 2006 entwickelt. Ziel ist es, die Integration mobiler Roboter in Ambient-Assisted-Living-Umgebungen zu untersuchen. Als Applikation können teleoperierte Notfallerkennung, sprachbasierte Systeminteraktion und Transportunterstützung genannt werden. Weitere Forschungsthemen sind der auf den Einsatz in Wohnumgebungen optimierte mechanische Aufbau, Akzeptanzbetrachtungen bzgl. des Designs, sowie Elektronik und Motorregelung, Lokalisierung und Bahnplanung.

Interactive Behavior-Operated Trolley (InBOT)

Der Roboter InBOT wird entwickelt, um den Einsatz von Technologien der Robotik in Alltagsumgebungen des Menschen zu untersuchen und voran zu treiben. Hierbei steht der Fokus auf zwei Aspekten. Zum Einen auf der engen Interaktion mit dem Benutzer und dem Teilen der Kontrolle zwischen Roboter und Benutzer. Dadurch kann er seinem Benutzer folgen oder ihn an ein gewünschtes Ziel führen. Der zweite Aspekt der im Fokus steht ist die Dynamik der Umgebung selbst. Dies ist einerseits die ständige Veränderung der Topologie des Supermarktes, etwa durch das auf- oder abbauen von Regalen für Sonderangebote. Andererseits befinden sich aber auch viele andere bewegliche Objekte in einem Supermarkt, mit denen interagiert oder denen ausgewichen werden muss.

Mobile It

Das Forschungszentrum Informatik (FZI) in Karlsruhe leistet im Rahmen des Projektes Mobile IT einen Beitrag bezüglich des unterstützten und autonomen Personen- und Warentransports für die Mobilität der Zukunft. Um eine Bedienerunterstützung zu ermöglichen, werden Verfahren zur Lokalisierung und Navigation mit Hilfe sensorischer Wahrnehmung im Innen- und Außenbereich entwickelt. Als Demonstrationsfahrzeug wird ein Personentransporter der Marke Segway verwendet. Weiterhin wird das autonome Fahren dieser Fahrzeuge untersucht. Das Fahrzeug soll nach Möglichkeit jederzeit für einen Personen- oder Warentransport gerufen werden können und darauf selbständig oder benutzerunterstützend zu einem bestimmten Zielpunkt navigieren können.

AnnieWAY

Das kognitive Automobil AnnieWAY des Instituts für Mess- und Regelungstechnik wird im Rahmen des Sonderforschungsbereich Transregio 28 Kognitive Automobile entwickelt. Es verfügt über eine Reihe von Sensoren, zu denen zwei Stereokamerasysteme und ein 3D-Laserscanner zählen. Ein Forschungsschwerpunkt ist dabei die Verbesserung der Umfeldwahrnehmung zum robusten autonomen Fahren im städtischen Bereich. Bereits 2007 hat das Team AnnieWAY an der Darpa Urban Challenge erfolgreich teilgenommen, bei der autonom in einer städtischen Umgebung gefahren wurde.